Operation Seelöwe

Am 16.7. wird in der 'Führerweisung Nr. 16' den drei Wehrmachtsteilen der Plan über Landungsoperationen in Großbritannien mitgeteilt.
Für die 44.Infanteriedivision hat dieser Plan etwa einen Monat später erste konkrete Auswirkungen in Form von Besprechungen für die Wasserausbildung. Dabei wird festgelegt, daß pro Regiment folgende Ausrüstung zugewiesen wird:

2 Fischdampfer mit französischer Besatzung
4 Pontons mit je fünf Mann Besatzung vom Pi.Btl. 80
1 Außenbordmotor mit 1 Mann
1 großer Floßsack

Wenige Tage später wird dann mit der Wasserausbildung begonnen, die bis in den Oktober hinein durchgeführt wird, wo noch eine große Verladeübung beim IR 131 in Marennes stattfindet. 

Im Oktober erhalten die Truppen neue Instruktionen, die nun den Ausbildungsschwerpunkt auf Angriff und Bewegungskrieg legen. Weitblickenden Köpfen ist nun klar, daß sich Hitlers strategischen Ziele geändert haben. 

 

Fotos von  Adolf Kaipel

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