| Die Einheiten der
44.Infanteriedivision
werden ab 24.8.1939 an die polnische Grenze bei Friedek-Mistek verlegt.
Darunter auch das I.Bataillon des IR 131 aus Lundenburg, bei dem der
Fotograph Adolf
Kaipel in der 2.Kompanie diente. Die 44.ID gehört zum
XVII.Armeekorps
und dieses wiederum zur 14.Armee, deren Aufgabe es war, die polnische
Südflanke
anzugreifen. Am 1.9. überschreiten die ersten Einheiten der Division um 4.45 Uhr die polnische Grenze. Um 6.45 Uhr werden die ersten Gefangenen gemacht, gegen Mittag gibt es in der Division den ersten Kriegstoten, einen Unteroffizier aus Adolf Kaipels 2.Kompanie/IR131. Noch am gleichen Tag wird die Stadt Teschen erreicht. Am 3.9. marschieren die Soldaten in der Stadt Bielitz ein und werden dort von der volksdeutschen Bevölkerung jubelnd empfangen. Am 6.9. wird Krakau erreicht, am 10.9. Tarnow, am 13.9. wird bei Jaroslau der San überschritten, vorbei an Adolf Hitler, der sich mit seinen Generälen an der Kriegsbrücke aufhält. Die Division stößt bis zum 19.9. bis in die Gegend von Lemberg vor, wo vorallem das IR 131 bei Jasniska blutige Verluste erleidet. Insgesamt verliert die Division im Polenfeldzug 121 Gefallene, 270 Verwundete und 44 Vermißte. In der ersten Oktoberwoche marschieren die Verbände der Division wieder Richtung Westen hinter die neue deutsch-russische Demarkationslinie. Das IR131 wird bei Tarnograd eingesetzt. |
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Fotos von Adolf Kaipel

Für den Inhalt verantwortlich: Heinz Bundschuh