Durchbruch an der Somme 5.6. bis 8.6.1940

Am 5.6. beginnt die zweite Phase im Krieg gegen Frankreich. Die deutschen Divisionen überschreiten die Somme und kämpfen nun auf historischem Boden auf dem bereits im 1.Weltkrieg blutige Materialschlachten stattgefunden haben. Im Bereich der 44.Infanteriedivision gibt es mit Proyart, Foucaucourt und Chuignolles schwer befestigte Dörfer, in denen sich französische Kolonialtruppen mit vielen Artilleriegeschützen verschanzt haben. Der deutsche Plan sieht vor, daß die Ortschaften umgangen werden und man versuchen soll  ins Hinterland vorzustoßen. In der Praxis erweist sich der Plan als sehr verlustreich, da die vorgehenden Einheiten aus den unversehrt gebliebenen Dörfern beschossen werden und große Verluste erleiden. Im Bereich des IR 131 liegt Chuignolles, das erst am Abend des 6.6. durch das III.Bataillon erobert werden kann. Der Bataillonskommandeur, der spätere Schwerterträger und General Eibl, erhält dafür das Ritterkreuz. Das Regiment erleidet beim zweitägigen Kampf um Chuignolles schwere Verluste mit über 100 Gefallenen und vielen Verwundeten. 
Der Angriff über die Somme ab 5.6.1940 (Quelle: Divisionsgeschichte)

"Chuignolles 5.Juni"
"5.Juni 1940 Angriff auf Chuignolles"
"Im Angriff"
 "7.6. Volltreffer auf zweites MG-Nest an der 
Waldecke bei Chuignolles"
 "7.6. Unsere Stellung bei Chuignolles"
Mithilfe des Volksbundes Dt. Kriegsgräberfürsorge wurde ermittelt:
Unteroffizier Franz Felber, geb. 13.10.1908 in Wien,
gef. 6.6.1940 in Chuignolles, 
Endgrablage: Bourdon (Block 1, Reihe 17, Grab 308)

Fotos von Adolf Kaipel

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